St. Hubertus Schützenbruderschaft Dormagen-Horrem

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06. Juni 2021 / om
Gedenkfeier am Ehrenmal auf dem Horremer Dorfanger
In 2021 konnte auf Grund der Corona-Pandemie wieder kein Schützen- und Heimatfest in gewohnter Form gefeiert werden. Gleichwohl gedachten am Sa., 05. Juni 2021, die St. Hubertus Bruderschaft und das Tambourcorps "Germania" Dormagen-Horrem der Opfer der Pandemie und ihrer verstorbenen Kameraden im Rahmen einer kurzen Gedenkfeier am Ehrenmal auf dem Horremer Dorfanger.
    
Anwesend waren eine Abordnung des TC, das Schützenkönigspaar Anne und Bernhard Schmitt und Vertreter des Vorstandes um Brudermeister Manfred Klein und Oberst Jürgen Klein, und die Fahnenkompanie mit der Bruderschaftsfahne.
 
Der Geschäftsführer des Tambourkorps, Dietmar Symalla, erinnerte an die Schwierigkeiten im letzten Jahr der Pandemie, blickte aber mit einem Zitat von Albert Einstein positiv in eine Zukunft:  "Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben."
 
Für die Bruderschaft blickte Brudermeister Manfred Klein hundert Jahre zurück in die Vergangenheit - in die Gründungsjahre der Bruderschaft. Die Spanische Grippe klang langsam ab, nachdem sie Millionen Opfer weltweit forderte. Informationen hierüber waren damals behördlich untersagt. Laut Sterbetafel war die Lebenserwartung zwischen 56-59 Jahre. Als Kriegsfolge war die tägliche Ernährung eine Herausforderung. Heute dagegen seien wir mit Alterserwartungen zwischen 79-83 Jahren gesegnet, frisches Obst und Gemüse und eine reiche Lebenmittelauswahl sind selbstverständlich. Und soziale Medien erlauben uns einen regen Meinungsaustausch. In diesem Kontrast wird deutlich, dass unser Jammern heute auf hohem Niveau stattfindet und wir stattdessen dankbar für unser Leben heute sein sollten.
 
Erstmals sprach Diakon Klaus Roginger als neuer Präses der Bruderschaft ein Gebet im Gedenken an die Verstorbenen. Neben allen Verstorbenen, die unsere Bruderschaft über 100 Jahre getragen haben, gedenken wir insbesondere derer, die wir im letzten Jahr verabschiedeten:
  
Carina Wernig, Mitglied im Zug "Treu Horrem", verstorben am 18. November 2020 im Alter von 51 Jahren
Georg Klein, MItglied im XII. Jägerzug "Feinkorn", verstorben am 24. Februar 2020 im Alter von 79 Jahren
Ralf Bannert, Mitglied im Grenadierzug "Immertreu", verstorben am 30. April 2021 im Alter von 70 Jahren.
  
Zur Kranzniederlegung spielte das Tambourcops das Stück "Ich hatte einen Kameraden".
  
Den Film von der Kranzniederlegung finden Sie auf Youtube.
04. Mai 2021 / mfk
Ralf Bannert verstorben
Liebe Schützenkameradinnen, liebe Schützenkameraden,
leider muss ich euch die traurige Nachricht überbringen, dass unser Kamerad Ralf Bannert am vergangenen Freitag, den 30. April 2021, verstorben ist.
  
Ralf wurde 01. Dezember1950 geboren. Er trat nach seiner aktiven Torwart-Zeit bei den „Alte Herren“ des Rasensport Horrem Anfang 2000 in unsere Bruderschaft ein. Nach einigen Jahren bei den Sappeuren wechselte Ralf 2011 zum 2. Grenadierzug „Immertreu“, dem er bis zuletzt angehörte.
  
Für seine Verdienste um das Schützenwesen wurde er vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet, unter anderem auch für das jahrelange Tragen des Füllhorns bei den Festumzügen.
  
Neben dem Schützenwesen war Ralfs große Leidenschaft das Motorradfahren, außerdem sein Lieblingsverein Schalke 04, dessen Abstieg er nun leider auch noch miterleben musste.
  
Wir verlieren mit Ralf einen guten Kameraden, der trotz seiner langen gesundheitlichen Leidensgeschichte stets mit Herzblut bei seinen Angehörigen und Freunden war und kaum eine Gelegenheit ausließ, seine vielen Kontakte zu pflegen.
  
Mit seinen Angehörigen trauern wir und werden sein Andenken stets in sehr guter Erinnerung bewahren.
Ralf, Ruhe in Frieden!
24./28 Februar 2021 / mfk
Georg Klein gestorben
Liebe Schützinnen, liebe Schützen,
mit großer Trauer muss ich euch leider mitteilen, dass unser Kamerad Georg Klein in der vergangenen Nacht verstorben ist.
Gegen 2 Uhr am Mittwoch, den 24. Februar 2021, verstarb Georg nach schwerer Krankheit im Krankenhaus im Alter von 79 Jahren.
Georg hat viele Jahrzehnte unser Vereinsgeschehen mitgeprägt und sagte kürzlich erst, wie gerne er das Bruderschaftsjubiläum noch mitfeiern würde …
 
Georg trat 1965, vor über 56 Jahren, in unseren Verein ein. Bis zur altersbedingten Auflösung war er Mitglied im 1. Grenadierzug „Spätlese“, seitdem gehörte er bis zuletzt als aktiver Schütze dem XII. Jägerzug „Feinkorn“ an.
Mit seiner verstorbenen Gattin Christa war er 1978/79 unser Schützenkönig, war danach viermal „König der Könige“.
Nach seiner Beförderung 1994 zum Oberleutnant wurde er 2006 zum Hauptmann befördert.
Die Zeit seiner intensiven Unterstützung der Bruderschaft begann mit der Mitarbeit im Vorstand, zunächst zwei Jahre als 2. Schriftführer, im Anschluss von 1994 bis 2000 und erneut von 2005 bis 2009 insgesamt zehn Jahre als 1. Schriftführer.
Zudem war er von 1998 bis 2009 elf Jahre Schriftführer des Bezirksverbands Nettesheim im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.
  
Für seine vielfältigen Verdienste um das Brauchtum erhielt er 1992 das Silberne Verdienstkreuz, 1997 den Hohen Bruderschaftsorden und 2008 wurde er mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz ausgezeichnet.
In Anerkennung seiner Arbeit erhielt er 2001 das Horremer Wappen in Bronze und war bis zuletzt unter dem Pseudonym „Alter Hase“ als Archivar der Bruderschaft beschäftigt.
Sein letztes großes Werk war die Mitarbeit am Jubiläumsbuch „100 Bewegte Jahre der Bruderschaft Horrem“.
 
Wir verlieren mit Georg einen liebenswerten und allzeit hilfsbereiten Kameraden.
Wir trauern mit seiner Ehefrau Heidi und allen Angehörigen.
Die Bruderschaft Horrem wird sich immer gerne an Georg erinnern und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
  
Georg wird am Donnerstag, den 11. März 2021, um 14:00 Uhr beigesetzt. Die Trauerfeier findet in der Trauerhalle auf dem Friedhof in Dormagen, Mathias-Giesen-Straße statt. Anschließend ist die Urnenbeisetzung.
Wir bitten, in Uniform und Fahnen am letzten Geleit teilzunehmen.
  
Bitte beachtet unbedingt die Corona-Schutzmaßnahmen: Medizinischer Mund-Nasenschutz und 1,5 Meter Abstand halten.
20./26. November 2020 / mfk
Carina Wernig gestorben
Plötzlich und völlig unerwartet verstarb unser Mitglied Carina Wernig am 18. November 2020 im Alter von nur 51 Jahren.
 
Carinas Kontakt zur Bruderschaft Horrem war zunächst nur beruflicher Natur. Als Lokal-Redakteurin der Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtete sie stets engagiert über das Leben in der Stadt, insbesondere über das Karnevals- und Schützenbrauchtum. Ihre Artikel las man gerne, in ihrer Schreibe verspürte man die Leidenschaft für den Journalismus und die Menschen. Im wahrsten Sinne hat sie ihren Traumjob gelebt. Über die vielen Kontakte nach Horrem trat sie Schützenfest 2013 in die Bruderschaft ein und schloss sich unserem Zug „Treu Horrem“ an.
 
Mit Carina verlieren wir ein liebenswertes Mitglied und eine engagierte Fürsprecherin für das Brauchtum. Wir trauern mit ihrer Familie und werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Wir informieren an dieser Stelle über ihre Beisetzung.
Carina, ruhe in Frieden!
  
Die Beerdigung von Carina Wernig findet statt am: Montag, den 30. November 2020.
Die Messe ist um 9:00 Uhr in St. Marien (Marienkirchplatz 30, 41460 Neuss). In die Kirche dürfen leider nur max. 75 Personen. Bitte beachten.
Die anschließende Urnenbeisetzung ist um 10:30 Uhr auf dem "Alten Friedhof" in Neuss.
(Trauerhalle, Rheydter Str. 191, 41464 Neuss). Hier sind max. 100 Personen erlaubt.
 
Die Familie von Carina wünscht sich eine stille Beisetzung im engen Kreis. Daher die Bitte dies respektvoll zu beachten.
Brudermeister Manfred Klein wird zu gegebener Zeit an Carinas Grab einen Kranz der Bruderschaft niederlegen.
05. Oktober 2020 / om
Gedenksteinenthüllung für Pastor Fritz Reinery
Am 03. Oktober trafen sich über 100 Gäste, ca. 50 Schützen der St. Hubertus Schützenbruderschaft Dormagen-Horrem und über 20 Spielmänner des TC Germania Dormagen Horrem ab 10.00 Uhr vor der Friedhofshalle am neuen Dormagener Friedhof. Das Wetter war schon recht herbstlich, aber zum Glück noch trocken.
 
Eingeladen hatte Pfarrer Peter Stelten von der Kirchengemeinde St. Michael, um in würdigem Rahmen, den am 19. April 2020 verstorbenen und im Familienkreis auf dem Heidefriedhof beerdigten Pastor Fritz Reinery, einen würdigen Nachruf zu geben.
Der Wahlspruch von Fritz war: "Den Menschen nah, Gott verbunden".
 
Um einen öffentlichen Ort der Erinnerung zu haben, wurde ein Gedenkstein am Priestergrab zwischen den Gräbern von Pfarrer Düppenbecker und Pfarrer Heidkamp enthüllt.
 
Das TC Germania-Dormagen Horrem spielte zum Gedenken den "Alten Kameraden".
 
Im Grußwort von Brudermeister Manfred Klein betonte dieser, dass Fritz unser Leben geprägt habe, er sei authentisch gewesen, war im Alltag bei den Menschen und bei den Schützen für seinen Humor beliebt.
 
Fritz hätte auch Ökumene im Ort wirklich gelebt. Der evangelische Pastor Keller war sein langer Wegbegleiter und Freund, ebenso wie dessen Nachfolger Christoph Pfeiffer.
 
Adolf Thöne erinnert im Namen des Pfarrgemeinderates daran, dass Fritz die meisten Gläubigen mit Namen bei der Kommunionausteilung ansprach. Der Name stehe für den ganzen Menschen und sein Wirken und so habe auch Fritz jeden seiner Mitmenschen als Individuum gesehen.
 
Wenn auch die lobenswerte Vita von Fritz Reinery angesprochen wurde, so dachten wohl sicher viele Teilnehmer an ihre eigene persönliche Beziehung zu Fritz und an die Begegnungen mit ihm.
 
Es wurden je ein Kranz der Pfarre St. Michael und der St. Hubertus Schützenbruderschaft nieder gelegt, bevor Pastor Keller den Schlusssegen sprach.
 
Der Corona-Schutz forderte Mindestabstand und Mund-Nasen-Masken und lies nach dem abschließenden Marsch des TC leider keinen geselligen Ausklang zu.
St. Hubertus Schützenbruderschaft Dormagen-Horrem 1920
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